Karlsbrunn
Glasmacher gründeten 1717 unter Fürst Karl Ludwig von Nassau-Saarbrücken inmitten des seit dem frühen Mittelalter bekannten Bannwaldes "Warndt" (der verwarnte, der verbotene Wald) in einem Talkessel das Dorf Karlsbrunn. In diesem großen, zusammenhängenden Wald jagten die Herrschenden. Hingegen zog Quarzsand, Holz zum Feuern und zur Herstellung von Pottasche, eine Voraussetzung für die Glasherstellung, die ersten Siedler in den Warndtwald. Waldrodungen ermöglichten den Ackerbau, somit die Erweiterung des Lebensraumes und Zunahme der Bevölkerung.
Heute liegt Karlsbrunn im südwestlichen Teil des Stadtverbandes
Saarbrücken, in der Gemeinde Großrosseln, inmitten des größten
zusammenhängenden Waldgebietes des Saarlandes. Die Gemarkung grenzt
an die französische Staatsgrenze.
Infolge der umliegenden Industrieansiedlungen, auch der Bergwerkes
Warndt, entwickelte sich Karlsbrunn zu einem reizenden Wohnort, zur Perle
des Warndts.